Frank Ihle
– Flamenco-Gitarrist aus Berufung –

Früh beginnt der geborene Freiburger in seiner Heimatstadt (einer der ältesten Flamencostädte in Deutschland) mit dem Flamenco-Gitarrenspiel. Die Welt der Beatles- Lieder und der Lagerfeuergitarre sind ihm fremd.
Frank Ihle kann mit Stolz behaupten, einer der wenigen, wenn nicht sogar der einzige deutsche Flamencogitarrist zu sein, der mit dem Flamenco seine musikalische Laufbahn begann.
Nach den Anfängen in Deutschland studierte er weiter in Spanien. Dort festigte sich nicht nur sein Art Gitarre zu spielen, sondern er bekam auch tiefe Einblicke in die Flamencowelt. Der Unterricht bei Agustin de la Fuente (Jerez) und Miguel Pérez (Sevilla) endete nur selten nach der Gitarrenstunde …

Er ist Mitbegründer der Gruppen „El Jaleo“, „Los Crotalos“, „Pura Vida/Azabache“, „Dulce Amargo“ und „Luna de Plata“, sowie des Flamenco-Vereines „Pena la Buleria e.V.“.
Heute erweitert er sein Wissen auch mit benachbarten Stilen. Spanische Klassik, Gipsy- Czardas, indische Musik oder auch der Jazz sind keine unbekannten Welten für ihn.

Er bildet mit seiner einfühlsamen Spielweise eine zuverlässige Basis für Baile und Cante und kann auch mit seinen Solostücken überzeugen. Nach acht Jahren in Berlin ist er seit 2000 im Rhein/Main Gebiet als Flamencogitarrist tätig. Er gibt Unterricht, begleitet Tanzkurse und tritt europaweit auf.

Er organisiert zusammen mit seiner Frau Maren und dem o.g. Verein die „Peña im Unterhaus“ in Mainz, den „Flamencosommer Rhein/Main“, sowie verschiedene Workshops und andere Flamenco-Aktivitäten.

Anfang 2006 präsentierte er seine erste Solo-CD „caminando mi camino“

Foto © Kai Pelka

danach Jazz Session